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Analysemethoden für Pestizide

Eine geeignete Methode zur Erfassung von möglichst vielen Pestizidsubstanzen ist die Multimethode DFG S 19, die wir auch bei PhytoLab einsetzen. Sie ist international unter DIN EN 12393 (Bestimmung von Pestizidrückständen in fettarmen Lebensmitteln), in Deutschland in der Methodensammlung nach §64 LFGB L-00.00-34 veröffentlicht. Mit Hilfe dieser Methode können wir gleichzeitig rund 250 Pestizide überprüfen, auch in sehr schwierigen Matrices – wie zum Beispiel in getrockneten Kräutern. Eine wichtige Ergänzung zu dieser Methode stellt die LC-MS/MS Mulitmethode (mit Aufarbeitung QUECHERS) dar, mit der polare Verbindungen besonders gut erfasst werden.

Multimethoden:

1. Pestizidprüfungen nach DFG S19 (nach L00.00-34, DIN EN 12393):

  • Organophosphorpestizide (GC-FPD)
  • Organochlorpestizide (GC-ECD)
  • Pyrethroide (GC-ECD)
  • N-haltige Pestizde und andere Verbindungen (GC-MS)
  • Weitere Pestizide (GC-MS/MS)
  • Fungizide Wirkstoffe („Conazole“, GC-MS)

2. Pestizidprüfungen mit LC-MS/MS (Aufarbeitung QUECHERS)

Daneben gibt es noch eine Reihe an Minimulti- bzw. Einzelmethoden, die wir für bestimmte Wirkstoffgruppen bzw. -Einzelwirkstoffe anwenden:

  • Phenylharnstoffe (GC-MS)
  • Phenoxyalkancarbonsäuren und weitere Verbindungen (LC-MS/MS)
  • Carbamate und weitere Verbindungen (LC-MS/MS)
  • Schalenbehandlungsmittel (GC-MS/MS, LC-MS/MS)
  • Polare Organophosphorverbindungen (LC-MS/MS)
  • Pestizide aus den Babyfood Richtlinien 2003/13/EG und 2003/14/EG
  • Fungizide Wirkstoffe („Conazole“, GC-MS)
  • Pentachlorphenol und weitere Chlor- und Bromphenole (GC-MS)
  • Dithiocarbamate (photometrisch)
  • Bromid als Rückstand des Begasungsmittels Methylbromid (ICP-MS)
  • Phosphorwasserstoff (Phosphin GC-FPD)
  • Ethylenoxid und 2-Chlorethanol (GC-ECD)
  • Glyphosat und AMPA (GC-MS)
  • Chlormequat und Mepiquat (LC-MS/MS)
  • Organozinnverbindungen (LC-MS/MS)
  • ETU und PTU